HURGHADA - TAUCHPLÄTZE
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HURGHADA
Rund um den ehemaligen Fischerort Hurghada befindet sich
eine Vielzahl unterschiedlichster Tauchplätze. Von
bunten Korallengärten im seichten Wasser, bis hin zu
steilen Drop-Offs mit teilweise starken Strömungen
findet hier jeder Taucher Riffe nach seinem ganz persönlichen
Geschmack. |
Shab El Erg
Der nördlichste Punkt für die Tagesboote von Hurghada.
Ein halbrundes Riff bietet viele Tauchplätze. In der Saison
sieht man an der Nordseite Mantas. In der Lagune sind verstreute
Korallenstöcke, bekannt für eine ansässige Delfinfamilie,
manche Taucher konnten bis eine halbe Stunde mit den Delfinen spielen.
Gota Shab El Erg
gleich daneben ist ein ziemlich unbekannter Platz, der wohl einen
Besuch wert ist. Das Gebiet quillt über vor Leben, Langnasendoktor-,
Skorpionfische, Zackenbarsche, Muränen, Imperator-Kaiserfische,
Blaupunktrochen und wenn man genau unter die Tischkorallen schaut,
vielleicht einen Weißspitzenhai. In der sandigen Allee zwischen
Hauptriff und Gota sieht man Kegelschnecken und Flachfische.
Shab Abu Nugar
Am flachen Plateau im Westen dieses T-förmigen Riffes befinden
sich viele kleine Korallenstöcke und zwei kleine Unterriffe
Gota Abu Nigar und Shab Iris. Einige Partien dieses Riffsystems
sind öde, aber andere wiederum überwältigend. Wenn
man am Stamm der "T" tauchen kann, findet man drei kleine
Korallenstöcke, die fast unberührt sind. Besenschwanzlippfisch,
Papageienfische und Langnasendoktoren.
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Umm Gammar
Auf dieser küstennahen Insel gibt es rundherum nur gute Tauchplätze.
Die Südseite hat ein flaches Plateau, wo sich auch die Anlegebojen
befinden und ist daher am meisten betaucht. Für Neulinge am
Umm Gammar beginnt der erste Tauchgang hier und führt in östlicher
Richtung bis zum Abfall und dann weiter in nördlicher Richtung
entlang der Wand. Nach einer kurzen Schwimmstrecke gegen die Strömung
erreicht man drei eng nebeneinander befindliche Korallenstöcke,
Kamine reichen bis an die Oberfläche. Nach der Erkundung lassen
Sie sich mit der leichten Strömung zurück zum Plateau
treiben, wo sich wieder drei Korallenstöcke mit vielen Glasfischen
befinden. Beenden Sie den Tauchgang indem Sie sich die vielen Korallen
und Rifffische ansehen. Auf dem Plateau finden Sie Napoleons, Kaiserfische
und freischwimmende Muränen. An der Ost- und Westseite sind
beeindruckende Strömungstauchgänge möglich, an der
Nordspitze "Halg" ist ein wunderschöner Korallengarten,
der aber nur bei guten Bedingungen betaucht werden kann. Große
Zackenbarsche, jede Menge von Glasfische leben in den vielen Höhlen
auf den Steilwänden der Ost- und Westseite dieses kleinen Saumriffs
der Insel.
Shaab Ruhr Umm Gamar
Dieses Riff ist 1km südlich von Umm Gamar und gehört doch
noch dazu, weil es die Spitze eines Unterwasserberges ist. An der
Westseite fällt das Riff bis zirka 15m ab, ist von vielen Höhlen
und Überhängen unterbrochen, beherbergt unzählige
Glasfische. Das sandige Plateau senkt sich sanft zu einem Abfall
in 30m. Auf der Ostseite ist der Hang steiler und wird schnell tiefer,
wird normalerweise als Strömungstauchgang geführt und
ist ein hervorragender Tauchgang. Das ganze Gebiet ist wunderschön
zu tauchen und es werden oft graue Riffhaie, große Zackenbarsche,
sowie Muränen, große Thunfische und Blaupunktrochen gesehen.
Am südlichen Abhang liegt das sehenswerte Wrack eines ägyptischen
Patrouillenbootes.
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Careless Reef
Nicht weit weg von der Küste erheben sich zwei riesige Korallentürme
auf einem flachen Plateau, das sich auf tiefen Steilwänden
befindet. Der Platz ist ungeschützt und kann nur bei guten
Wetterverhältnissen angefahren werden. Die Oberflächenströmung
ist normalerweise von Norden, unter Wasser kann sie in jeder Richtung
gehen. Am nördlichen Abfall finden Sie einen Korallenwald und
im Süden ein sanfter Abhang mit kleinen Korallenstöcken.
Im gesamten Gebiet sind große Fischschwärme jeder Art,
man trifft viele Riesenmuränen, Weißspitzenriffhaie und
andere Fischschulen, große Zackenbarsche und ab und zu den
morgendlichen Hammerhai.
Torfa Fanus (Ost)
Das schmale Riff umgibt eine ruhige Lagune, die gut für den
Mittagsstopp und das Sonnenbad vor dem zweiten Tauchgang ist. Die
Lagune selbst und die umgebende Riffwand sind relativ uninteressant,
da kaum Leben, aber die Außenseite geht über voller Marineleben.
Schwimmen Sie durch die erste Spalte zwischen Korallenstock und
Riff über den Korallengarten zum zweiten Korallenstock mit
vielen Glasfischen und einigen seltenen Krötenfischen. Weiter
mit dem Riff an der linken Seite, sehen Sie an der Ecke, wo das
Riff nach Westen dreht, Gorgonien. Wenn Sie noch genug Luft haben
schwimmen Sie weiter zur Nordseite, wo die Korallen unberührt
sind, wenn nicht, drehen Sie um mit dem Riff an Ihrer rechten Seite
und bleiben Sie am ersten Korallenstock, bis es Zeit ist, ins Boot
zurück zu kehren. Man sieht hier auch oft Delfine vorbeikommen,
also halten Sie Ausschau.
Fanus West
Das andere Ende des Fanus Riffs hat zwei große Korallentürme
und einige kleinere Korallenstöcke westlich. Man kann der Riffwand
rundum folgen und die Landschaft mit den Korallengärten anschauen,
die sind voller plündernder Stachelmakrelen. Sollten Sie sich
voller Energie fühlen, lohnt es sich auch die 50m zum weiter
entfernten Korallenturm zu schwimmen und auf dem Weg die kleineren
Korallenstöcke zu erkunden. Bei der Rückkehr halten Sie
wieder die Augen nach Delfinen, die hier häufig vorbeikommen,
offen.
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Wrack der El Minya (Hafenwrack)
Ein ägyptischer Minensucher lag vor Anker, als er von israelischen
Kampfflugzeugen 1969 versenkt wurde. Er liegt jetzt in 30m Tiefe.
Die Strömung aus Norden kann sehr stark sein und die Sicht
schlecht. Die Teile sind weit verstreut, es gibt noch viel "lebende"
Munition, also schauen, aber nur mit den Augen! Das Wrack ist nur
70m lang, somit bleibt genug Zeit für eine genaue Erkundung,
vom gesprengten Loch an Steuerbord kann man ins Wrack hinein schwimmen.
An anderer Stelle ist der Zugang nicht empfehlenswert. Es gibt nicht
besonders viele Korallen, aber doch einige Fische, an der Sprengstelle
sind Schulen von Glasfischen, und eine einsame Anemone mit zugehörigem
Clownfisch. Über dem Wrack schwimmen Stachelmakrelen und Barrakudas.
EXCALIBUR (Hafenwrack und
ehemaliges Schiff von Susanna)
Der ehemals wunderschöne Motorsegler, der als Tauchsafariboot
in den verschiedensten Gewässern Taucher glückliche Tauchgänge
beschert hat, fand nach 7 Jährigem Einsatz ein trauriges Ende
im Hafen von Hurghada. Durch einen Brand an Bord der vermutlich
durch einen Kurzschluss entstand, sank um 4 Uhr 30, am 15. Dezember
1995 die Excalibur. Heute ist es wieder ein sehr beliebtes Schiff,
wenn auch ein Wrack. Aber durch die nahe Lage zum Strand und einer
maximalen Tiefe von 22 Metern wird es bestimmt einmal täglich
von Tauchern besucht. Das 35 Meter lange und 7 Meter breite Wrack
ist einfach zu betauchen. Kleine Garnelen bewohnen das Wrack, im
Inneren sind Tausende von Glasfischen zuhause und spätestens
am Nachmittag patrouilliert eine Gruppe von Barakudas am Wrack.
Umm Dom (Steinstrand)
Das steile Kliff der Nordostseite vom der Insel Giftun Kebira (die
Große Giftun) stürzt in den Abgrund der Tiefe. Die Riffwand
fällt auf 12m, gefolgt von einem steilen Hang bis zum Abfall
in zirka 27m. Hier spielt sich am meisten auf 15m und höher
ab, da der untere Hang und der Abfall oft von starken Strömungen,
die vom Norden durch die Straße kommen, heimgesucht ist und
so das Korallenwachstum eingeschränkt, was den Eindruck einer
Mondlandschaft hervorruft. Auf halbem Weg sehen Sie eine Salatkoralle,
im Blauen die Füsiliere, Drückerfische und vielleicht
auch Haie und Schildkröten. Oben am Hang sind Muränen,
Skorpionfische, Barrakudas und Schwärme von Antheas. Einige
Male wurden in diesem Gebiet auch schon Walhaie gesichtet.
Shab Sabina
Das Riff streckt sich an der Ostseite von Giftun Kebira hinaus,
ein wunderschöner Korallengarten erstreckt sich 300 bis 400m
in nördlicher Richtung. Am besten lässt man sich 300m
draußen ins Wasser bringen und treibt dann mit der sanften
Strömung zur Bootsmooring zurück. Dieses Gebiet ist mehr
für seine wunderschöne Korallenlandschaft als für
die Fische bekannt.
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Small Giftun
An den Riffen rund um die Insel gibt es mehrere gute Tauchgänge,
der bekannteste davon ist der Wald mit Riesengorgonien auf dem Saumriff
an der östlichen Steilwand. Napoleons.
Abu Ramada Island
In Wirklichkeit zwei kleine Inseln, die von einem Saumriff umgeben
sind. An der steilen östlichen Wand kann man einen wunderschönen
Strömungstauchgang machen mit Fächerkorallen, Überhängen
und Bögen zum Durchschwimmen. Große Zackenbarsche.
Gota Abu Ramada
Übersetzt "ein Teil von Vater Ramada". Mitten im
Meer liegt dieses Riff auf einem seichten Plateau in zirka 12-15m
Tiefe. Gute Tauchgänge im Osten, Westen und Norden mit unzähligen
Weichkorallen, Schulen von Falterfischen, Wimpelfischen und Zackenbarschen,
die in den Hügeln der Korallengärten herum schwimmen.
Vor der Westspitze befinden sich drei Korallenstöcke, die besucht
werden sollten.
El Aruk
Eine Ansammlung von Dutzenden von Korallenstöcken in zirka
10-15m Tiefe, manchmal gibt es eine starke Strömung. Man kann
hier leicht die Orientierung verlieren, zählen sie die Korallenstöcke
mit und verwenden Sie Ihren Kompass. Überall findet man Süßlippen
unter den Kanten, auf den Sandplätzen Blaupunktrochen und Schwärme
von Riffbarschen. Ein interessanter Korallenstock ist El Aruk Macroom
(der Gespaltene) mit einer Höhle voller Glasfische, Zackenbarsch
als Wächter und vielen Rotfeuerfischen.
Ras Disha
An diesem Saumriff rund um das Kap kann man einen guten flachen
Tauchgang machen, Steinkorallengarten nördlich des Leuchtturmes
mit Barrakudaschwärmen, Napoleons und Zackenbarschen. Sandaale.
Abu Hashish
An der Südseite der Insel ein flaches Feld mit Korallenstöcken,
man kann beim Durchschwimmen der Korallen jede Menge von Blaupunktrochen,
Kugelfischen und Muränen sehen. Die Ostwand ist gut für
einen aufregenden Tauchgang mit Großfischen im Blauen.
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Gubal Straits - Tauchplätze zwischen
El Gouna und Sinai

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GUBAL STAITS
Die Safariboote haben in diesem Gebiet die Vorherrschaft.
Im Westen von den Inseln Gubal und Shadwan flankiert und
im Osten vom Riffsystem Shab Ali und Shab Mahmoud. Die Entfernung
ist eigentlich für die Tagesboote von Sharm oder Hurghada
zu groß, obwohl manche Boote von Sharm den Trip auf
die Thistlegorm und zurück in 12-14 Stunden durchführen.
Die Überquerung der Straße ist manchmal ziemlich
rau bis unmöglich, außer für große
Schiffe. Das Gebiet um Shadwan ist aus militärischen
Gründen nicht zugänglich. |
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The Alternatives
Ungefähr 30min nordwestlich von Ras Mohamed ist eine Reihe
von abgeflachten Korallentürmen mit Namen wie "einsamer
Pilz" (lonely mushroom), Stachelrochenstation (Stingray Station)
oder auch die Sieben Türme (Seven Pinnacles). Der beste Tauchplatz
ist zwischen dem dritten und vierten Stock aus östlicher Richtung
kommend, wo unberührte Korallen in allen Farben ihr Futter
aus der Strömung filtern, wodurch aber auch die Sicht behindert
sein kann. "Stingray Station" liegt am äußeren
westlichen Ende der Alternatives, es ist unregelmäßig
geformt und hat seinen Namen von den Stachelrochen, die sich zwischen
März und April hier versammeln. Das gesamte Gebiet ist bekannt
für seine großen Zackenbarsche, Schildkröten und
einen Leopardenhai.
The Wreck of the Dunraven
In einer Reihe von seichten Riffen und Lagunen an der südlichen
Spitze von "Shab Mahmoud" liegt das Wrack eines 1876 gesunkenen
englischen Dampfseglers auf seiner Rückreise von Bombay nach
England und mit seiner Ladung von Holz und Gewürzen. Der Schiffrumpf
liegt mit dem Kiel nach oben (max. 29m Tiefe) und ist komplett mit
Weichkorallen bewachsen, der Propeller und das Ruder sind in 19m.Im
Wrack haben eine Reihe von Lebewesen wie Muränen, Napoleons,
Zackenbarsche, Schulen von Glasfischen und Meerbarben ihr Zuhause.
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Small Crack (Small Passage)
Ein kleiner Durchlass im Riff von Shab Mahmoud. Zwei Mal täglich
leeren und füllen die Gezeiten das Innere von Shab Mahmoud,
wodurch eine starke Strömung herrscht, die für das Marineleben
äußerst förderlich ist. Fantastische Weichkorallen
und angesiedelte Laternenfische machen den Nachttauchgang zum Erlebnis
- sofern Wind und Wellen es zulassen.
Wreck of the Thistlegorm
Wir sind sicher, dass dieses Wrack den meisten schon bekannt ist.
Sie war im Oktober 1941 hinter Shab Ali verankert und wartete auf
den Befehl, weiter Richtung Suezkanal zu fahren, um den britischen
Truppen in Nordafrika ihre Ladung voll Munition zu bringen, als
ein deutsches Flugzeug diesen 129m langen britischen Frachter bombardierte.
Die Ladung von Eisenbahnlokomotiven, Maschinengewehren, Lastwagen,
Motorrädern und diverser Munition verschiedener Kaliber ist
noch vollständig erhalten. Man braucht mindestens zwei Tauchgänge,
um ein allgemeines Gefühl für dieses Wrack zu bekommen.
Beginnen Sie auf dem tiefer liegenden Heck und gehen Sie beim zweiten
Tauchgang zum Bug. Auf diesem Wrack sind Fledermausfische, Stachelmakrelen,
Barrakudas, Doktorfische, Nacktschnecken und Soldatenfische zu Hause.
Die Strömung kann sehr stark sein und die Sicht schlecht, geben
Sie auf das Briefing des Tauchführers gut acht und genießen
Sie den Ausflug in den Teil britischer Geschichte.
Shag Rock
Wegen seiner Nähe zur Thistlegorm wird dieses große runde
Riff oft übersehen. Dabei ist es mit seinen unberührten
Korallen ein ausgezeichneter Tauchgang, egal von welcher Seite.
Meistens wird der geschützte Punkt am Süden betaucht,
Westen und Osten geben Gelegenheit zu Strömungstauchgängen.
Wenn es das Wetter gestattet, kann man an der Nordseite das Wrack
der Kingston ("Sarah H") in nur 12m Tiefe betauchen. Reichlich
große Schulen von Meerbarben und Süßlippen, häufig
patrouillieren graue Riffhaie.
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Wreck of the Rosalie Moller
Das Wrack liegt in einem Kanal im Norden von der Insel Gubal und
kann nur erfahrenen Tauchern empfohlen werden, das die Sicht oft
schlecht ist und am Wrack ziemliche Strömung herrschen kann.
Sie war mit einer Ladung Kohle auf dem Weg nach Alexandria, als
ein deutscher Bomber sie am 7.Oktober 1941 versank, nur zwei Tage
nach der Thistlegorm. Der Stapellauf war 1910 unter dem ursprünglichen
Namen "Francis" und wurde 1931 an die Mollerlinie verkauft
und nach einem Enkelkind einer der Direktoren der Firma benannt.
Das Wrack ist hervorragend erhalten und beherbergt eine Unzahl von
Fischen, eine wunderbare Ansammlung von Weich- und Hartkorallen,
sie ist 108m lang und liegt aufrecht am Grund, der Bug in 39m und
der Kiel in 50m.Die Mastspitze reicht auf 17m.Wegen ihrer schwierigen
Lage wird sie nicht häufig betaucht und wenn, nur bei besondern
gutem Wetter.
Bluff Point
"Bluff Point" befindet sich am Eingang zur Straße
von Gubal und hat seinen Namen erhalten, weil dort starke Strömungen
Wirbel erzeugen, die sich auf dieser östlichen Steilwand der
Insel brechen. Riesige Fächerkorallen bedecken diese eindrucksvolle
Steilwand voller Höhlen mit Glasfischen. Häufig sieht
man Schildkröten und Napoleons. 300m nördlich des Leuchtturms
liegt ein unbenanntes Wrack in 5m bis 25m Tiefe. Gerüchte sagen,
dass dies ein ägyptisches Patrouillenboot ist, das im Sechstageskrieg
versenkt wurde.
Abu Nuhas
Die viel befahrene Schiffsstraße des Golf von Suez führt
gefährlich nahe an diesem Riff vorbei, wodurch es seinen Namen
als "Schiffsfriedhof" erhalten hat. Dieses Riff hat die
meisten Schiffunfälle auf dem Gewissen als irgend ein anderes
in der Umgebung. Auf der Nordseite liegen vier Wracks auf dem sandigen
Seegrund am Fuße eines steil abfallenden Riffs voller Tischkorallen.
Oftmals kann man die Wracks nur mit Hilfe eines Schlauchbootes betauchen,
da durch den offenen Golf von Suez die Dünung ziemlich stark
sein kann. Der sichere Ankerplatz für Boote befindet sich auf
der Südseite der Insel, wo auch zwei wunderschöne Korallentürme
sind, das Yellowfish Reef (Gelbfischriff), ideal für einen
dritten oder Nachttauchgang oder um bessere Wetterbedingungen abzuwarten.
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Giannus D
Der griechische Frachter fuhr April 1983 auf das Riff auf, brach
innerhalb von zwei Wochen langsam auseinander und versank. Sie liegt
in 29m auf ihrer Backbordseite, der Bug ist vollständig, der
beeindruckende Maschinenraum voller Glasfische, es ist das am häufigsten
betauchte Wrack. Sie ist wegen ihrer Ladung auch als "Holzwrack"
bekannt. Der Bug ist auch interessant, aber ziemlich weit zum schwimmen.
Es ist ein wunderbares Wrack zum Erkunden im Inneren, passen Sie
auf, dass Sie wegen der Schräglage die Orientierung nicht verlieren.
Geben Sie auch auf die vielen Skorpion- und Rotfeuerfische, die
sich hier angesiedelt haben, acht, sowie auf die Brandung in und
um das Wrack bei Schlechtwetter.
Carnatic
Ein britischer P&O Dampfer, der 1869 wegen Schlechtwetters auf
das Riff lief und einen Tag später sank. Dieses Passagier-
und Postschiff ist auch als "Weinwrack" bekannt wegen
der unzähligen Flaschen, die man in den Laderäumen fand,
die aber leider zum Großteil schon verschwunden sind. Es kursieren
Gerüchte, dass mit ihr auch vierzig Tausend Pfund Sterling
in ungemünztem Gold untergingen, die noch niemand entdeckt
hat. Sie liegt in 29m und der ganze Schiffrumpf ist mit Weichkorallen
bewachsen, das Innere voller Glasfische und Rotmaul-Zackenbarsche
als Schildwache. Ein Laderaum stützt eine wunderschöne
Tischkoralle. Das Wrack beherbergt große Zackenbarsche, Tintenfische,
und Muränen, Stachelmakrelen und Thunfische schwimmen außen
herum.
Chrisoula K
Noch ein griechisches Schiff, das 1976 sank und jetzt mit seiner
vollen Ladung von steinernen Bodenfliesen auf 30m Grund liegt. Daher
auch der Spitzname "Fliesenwrack". Ganz früh am Morgen
findet man manchmal einen Weißspitzenriffhai, der unter dem
Heckruder schläft. Geben Sie beim Maschinenraum gut Acht, da
es nur wenig und enge Ein- und Ausstiegspunkte gibt und generell
das Hineinschwimmen in dieses Wrack wegen seiner unstabilen Lage
nicht empfehlenswert ist.
Olden
Es ist uns über dieses Wrack nicht viel bekannt, außer
dass es 1981 aufs Riff auflief und wegen ihrer Ladung als "Linsenwrack"
bekannt ist. Sie liegt in 31m auf ihrer Steuerbordseite und zeigt
uns auf einer Seite den kompletten Schiffsrumpf und auf der anderen
die offenen Stauräume. Wegen der Lage und der Strömungen
ist der Bewuchs des Rumpfes nicht so ausgeprägt. Auf der Steuerbordseite
leben große Moränen in den verstreuten Wrackteilen und
viele Fische umschwimmen das Wrack. Man sieht, dass die meisten
Fische hier vom Fressen der Linsen aus den Säcken in den Laderäumen
übergewichtig sind.
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Shab Umm Usk
Ein großes hufeisenförmiges Riff schützt eine flache
Lagune und biete gute flache Tauchgänge in den Korallengärten
an beiden Seiten. Auf der südlichen Außenseite finden
wir in zirka 40m+ eine steile Wand voller Korallen. Manchmal findet
man in der Lagune auch verspielte Delfine.
Blind Reef
Das allein stehende Riff befindet sich südlich der Insel Siyul.
Weichkorallen, Peitschenkorallen, viele Korallentürmchen beherbergen
Glasfische und oft kommen auch Schildkröten vorbei.
Siyul Kebira
Das Riff erstreckt sich rund um die Insel Großsiyul (Big Siyul)
und ist sehr unterschiedlich. Manchmal unterbrechen Sandtäler
(Wadis) das Riff, dann gibt es wieder Überhänge und Spalten
zu erkunden. Ein übermäßig reicher Bewuchs von Korallen
und unzählige Fische. Die meisten Tauchgänge gehen mit
einer schnellen Strömung, aber an der Nordspitze finden Sie
einen sanften Abhang von zirka 10 bis 30m. Im Tiefen sieht man häufig
Haie und große Rochen, im Seichten Schulen von Süßlippen
und Masken-Falterfischen.
Siyul Soraya
Trotz seines arabischen Namens "klein" (soraya), ist es
mit seiner Länge von über 4km das größte Riff
in diesem Gebiet. Wegen der starken Strömung am abfallenden
Riff meistens als Strömungstauchgang in 20-25m geführt.
Der beste Tauchplatz ist an der Nordseite, da diese ausgesetzt ist,
kann man sie aber nur in guten Verhältnissen betauchen.
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SAFAGA - TAUCHPLÄTZE

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SAFAGA
Das Gebiet um Safaga herum hat einige großartige Tauchplätze,
von denen sich die besten in Küstennähe in dem
Gebiet bei Panorama Reef, Middle Reef und Abu Kafan befinden.
Die Tauchplätze bieten eine Kombination von flachen
Rifftauchgängen und "drop-offs", sowie berühmte
Wrack des Salem Express. Es gibt großartige Steilwände
bei Abu Kafan und noch immer ein paar kleine Geheimnisse
wie Hal Hal, das wegen der Wetterbedingungen nicht sehr
oft betaucht werden kann.
Weiche und schwarze Korallen, fächelnde und riesige
Gorgonen plus häufiges Sichten von Napoleons, Barrakudas,
Riffhaien und gelegentlich Hammerhaien versprechen alle
ein wahres Abenteuer. |
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Shaab
Saimen
Das Riff mit Hartkorallen läuft parallel zur Küste, durch
einen schmalen Sandstreifen getrennt und erhebt sich von 20-30m
bis 2m unter die Wasseroberfläche. Große Schulen von
Zackenbarschen, Rotmeer-Barben, Füsilieren und anderen Rifffischen,
manchmal auch Weißspitzenriffhaie. Die besten Hartkorallen-Formationen
des ganzen Roten Meeres.
Ras Abu Soma
Das Riff liegt kurz vor der Küste und senkt sich langsam ab,
mit vielen guten Tauchplätzen. Einige Höhlen mit Glasfischen,
Schwärmen von Rifffischen und ab und zu kann man auch Adlerrochen
sehen.
Tobia Arba
Wird auch "Sieben Säulen" (Seven Pillars) genannt,
die sich vom Sandgrund erheben und eine faszinierende Landschaft
mit Weichkorallen, Glasfischen und Gorgonien bilden. Riesige Kugelfische,
Blaupunktrochen und Tintenfische.
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Tobia Kebira
Ein einzelnes Riff steht auf dem flachen Sandgrund. Interessanter
Tauchgang mit Fischschwärmen, Muränen und Zackenbarschen.
Tobia Soraya
Der Insel Tobia vorgestreckt reiht sich eine Kette von Korallentürmchen
auf sandigem Untergrund. Stachelrochen, Drückerfische und große
Schwärme Wimpelfische, vor einem Hintergrund von Gorgonien
und Tischkorallen.
Gamul Soraya
Ein farbiger Tauchgang mit Schulen von Süßlippen, Wimpel-
und Schmetterlingsfischen. Man braucht für die Umrundung dieses
Korallenriffs zirka eine halbe Stunde.
Panorama Reef
Ein Höhepunkt dieses Gebietes. Große Korallenformationen
mit Steilwänden, die über 200m abfallen. Unzählige
Höhlen und Überhänge, Gorgonien und Weichkorallen,
Stachelmakrelen, Barrakuda und Riffhaie sind hier oft zu sehen.
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Middle Reef
Die nördliche Seite fällt langsam auf 30m ab und dann
direkt senkrecht in große Tiefen. An den Ost- und Westseiten
Hartkorallengärten mit Tafel-, Hirn- und Salatkorallen. Im
Süden ein entspannender Tauchgang durch ein seichtes Labyrinth
mit Höhlen, Tunnels und Durchgängen. Zackenbarsche, Kugelfische
und Süßlippen
Umm Hal Hal
Zwei kleine mit Hart- und Weichkorallen bewachsene Korallentürme,
die sich aus 20m Tiefe erheben. Oft starke Strömung.
Fellow Rocks
Zwei Korallenhügel, die aus 25-30m bis 3m vor die Oberfläche
reichen. Werden wegen ihrer ausgesetzten Lage zu schlechten Seeverhältnissen
und starken Strömungen nicht oft betaucht.
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Abu Kafan
Wahrscheinlich der beste Tauchplatz um Safaga, 300m langes und schmales
Barriereriff mit einem "Plateau" auf der Nord- und Südspitze.
Fantastische Steilwand mit Weichkorallen und schwarzer Koralle,
Riesenfächer und Gorgonien. Häufig auch Stachelmakrelen,
Barrakudas, Riffhaie und ab und zu ein Hammerhai.
Shab Sheer
Ein lang gestrecktes Barriereriff bildet im Süden eine Lagune
und an der Ost- und Westspitze Hartkorallengärten. Poren-,
Tisch- und Feuerkorallen mit Schulen von Stachelmakrelen, Schnappern
und Thunfischen.
Wreck of the Salem Express
Die Fähre mit Wallfahrern von Mekka sank 1992, nachdem sie
in der Nacht auf ein Riff aufgefahren war. Bei dieser großen
Tragödie verloren 300 Menschen ihr Leben. Das Wrack ist kaum
bewachsen und außer ab und zu einem Krötenfisch gibt
es auch nicht viele Fische. Viele Taucher vermeiden diesen traurigen
Ort, der an den Tod gemahnt.
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